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Inhaltsübersicht zu Theodor Fontane:
Der Stechlin


Schloss Stechlin

1 Beschreibung von See, Dorf und Schloss Stechlin; Person und Lebenslauf Dubslav von Stechlins; Gespräch zwischen Vater und Sohn Hirschfeld über Dubslavs Zahlungsfähigkeit; Charakterisierung Adelheid von Stechlins und Engelkes. Beginn der Romanhandlung: Ankündigung der Ankunft Woldemars, Rex’ und Czakos; Vorbereitungen und Einladung der Nachbarn.
2 Gespräch zwischen Rex, Czako und Woldemar auf dem Weg nach Stechlin. Ankunft im Schloss, Beziehen der Zimmer, Gespräch Rex – Czako über Woldemar. Gespräch Dubslav – Woldemar über Rex und Czako.
3 Abendessen: Vorstellung der Gäste (Ehepaar Gundermann, Lorenzen, Katzler – Rex, Czako); Tischgespräche: Dubslav – Gundermanns – Czako über Telegramme, allgemeine Neuerungen, Fisch und See Stechlin. Rex – Lorenzen – Katzler über Stadtleben und Zurückgezogenheit sowie über Hofprediger Stöcker. Toast Dubslavs auf die Damen; Gespräch Czako – Frau Gundermann über Landleben, Familienverhältnisse der Gundermanns und Ratten(fang).
4 Aufhebung der Tafel; Zurückziehen von Rex und Katzler zum Billardspiel; Gespräch Woldemar – Gundermann über Dubslavs Reichstagskandidatur; Gespräch Lorenzen – Frau Gundermann über ihren Sohn. Gespräch Dubslav – Czako über Frau Gundermann, Berlin, die Gräfin La Roche-Aymon und über Berliner Regimenter mit „russischen“ Namen. Auflösung der Gesellschaft, Gespräch Rex – Czako im Schlafzimmer über die Gäste.
5 Am nächsten Morgen: Gespräch Dubslav – Woldemar über Rex und über Woldemars Heiratsabsichten. Begrüßung von Rex und Czako, beim Frühstück Gespräch über Lorenzen und „Märtyrer“ sowie über Krippenstapel und Lehrer im Allgemeinen; Festlegung des Tagesprogramms. Besuch des Aussichtsturms, anschließend Besuch bei Krippenstapel in der Schule; Ausführungen Krippenstapels über das Leben der Bienen; Besichtigung der Kirche, Meinungsstreit Rex – Krippenstapel über deren Architektur.
6 Rückkehr zum Schloss; zweites Frühstück; Gespräch über Krammetsvögel und über den „Straßenkampf“ der Globsower Jungen; Dubslavs Abneigung gegen Retorten und Glasballons. Fortgang des Gesprächs; Abreise der Gäste. Auf dem Weg Unterhaltung Woldemar – Rex – Czako über Gundermann (Andeutung von dessen Intrigen gegen Dubslav); Woldemars Abstecher zu Katzlers; Gespräch Rex – Czako über Woldemars Beziehung zu Frau Katzler; Rückkehr Woldemars und Charakterisierung der Prinzessin und ihrer Herkunft; Ankunft am Kloster Wutz.

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Kloster Wutz

7 Beschreibung des Klosters; Begrüßung der Domina. Gespräch über Katholizismus; Spaziergang im Garten, Vorstellung des Fräuleins von Schmargendorf; Gespräch Schmargendorf – Czako – Woldemar über die Czakos/Baczkos und über „Vielliebchen“; Eintritt ins Haus, Vorstellung der Triglaff, Beginn des Essens.
8 Tischgespräche: Woldemar – Triglaff über verstorbene Konventualinnen, Adelheid – Rex über „sittliche Hebungsfragen“, Czako – Schmargendorf über Krammetsvögelbrüste und Rebhuhnflügel; verschiedene Gespräche über den Wein „Lacrimae Christi“; Einnahme des Kaffees im Garten; Verabschiedung von Rex und Czako.
9 Unterhaltung Adelheid – Woldemar über die übrigen Konventualinnen sowie über Rex und Czako und die Regimenter im Allgemeinen; Eintreffen des Rentmeisters Fix.
10 Rex und Czako auf dem Weg nach Cremmen: Gespräch über das Hohenlohedenkmal, über die Schmargendorf und Adelheid sowie über Woldemar und dessen Beziehungen zu den Barbys; Ankunft in Cremmen.

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Nach dem „Eierhäuschen“

11 Beschreibung der Barbyschen Wohnung; Gespräch Armgard – Melusine über Armgards Verliebtheit; Hutanprobe; Eintreffen Woldemars; baldiger Abschied wegen des geplanten Opernbesuchs der Barby-Töchter. Gespräch Barby – Jeserich über Woldemars Beziehung zu den beiden Töchtern.
12 Woldemars Gedanken über die Barbys (Tagebucheintrag). Beschreibung des Hauses und seiner übrigen Bewohner, vor allem der Hausbesitzerin Schickedanz und ihres verstorbenen Ehemanns. Lebenslauf Barbys, Aufzählung seines Freundeskreises.
13 Besuch Woldemars bei Graf Barby; Gespräch über Dr. Wrschowitz. Eintreffen von Armgard und Dr. Wrschowitz; beim Tee Gespräch über Sentimentalität und Kunst sowie über Woldemars Heimat und deren Bewohner (Schloss Rheinsberg, Prinz Heinrich, See Stechlin); unterdessen Eintreffen Melusines.
14 Einladung Woldemars zu einem Ausflug zum „Eierhäuschen“; Abfahrt mit dem Schiff. Gespräch der Kutscher Imme und Robinson: Einladung Robinsons zum Skatspiel. Gespräche auf dem Schiff über die „Liebesinsel“ und das „Eierhäuschen“; Ankunft und Spaziergang am Ufer; Gespräch Barby – Baron Berchtesgaden über die politische Bedeutung des Papstes. Gespräch Baronin Berchtesgaden – Woldemar über die chemische Reinigung Spindlers. Berlin: Besuch Robinsons bei den Immes; Gespräch über Woldemars Absichten auf Armgard oder Melusine; Eintreffen des Portiers Hartwig und seiner Nichte Hedwig; Gespräch Frau Imme – Hedwig über Hedwigs Dienstwechsel; Abholung Hartwigs und Hedwigs durch Hartwigs Sohn.
15 Eierhäuschen: Abendmahlzeit; Gespräch über Schweden, schwedischen Punsch und die schwedische Sängerin Jenny Lind (Portrait in Lorenzens Wohnung), dadurch Gespräch über Lorenzen. Abfahrt mit dem Schiff; Anschauen eines Feuerwerks; Gespräch über Feuerwerke, dann über Pastor Lorenzen und dessen Ideal João de Deus.

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Wahl in Rheinsberg-Wutz

16 Woldemars Empfang eines Briefes von Adelheid; Rückblende auf das Gespräch im Kloster: Adelheids Abraten von den Barbys; Inhalt des Briefes: Bitte Adelheids, eine Frau aus der Mark bzw. der Rheinsberger Gegend zu heiraten.
17 Woldemars Empfang eines Briefes von Lorenzen; Inhalt: Dubslavs Kandidatur für den Reichstag; Reflexion Woldemars über die Kompetenz seines Vaters. Stimmung im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz: Engagement der gegnerischen Parteien; Gespräch Vater und Sohn Hirschfeld; allgemeine Zersplitterung. Wahlversammlung im Stechliner Krug: Beschreibung des Hauses und der Anwesenden, insbesondere des Schulzen Kluckhuhn; Wahlreden Katzlers und Krippenstapels; Auflösung der Versammlung.
18 Besuch Koselegers bei Lorenzen: Gespräch über Frauen und über Krippenstapel; Koselegers berufliche Unzufriedenheit und wehmütige Erinnerung an seine Reisen mit Großfürstin Wera; Gespräch über Stechlins Wahlchancen und Gundermanns Intrigen gegen ihn. Gespräch Ehepaar Katzler über Pflichterfüllung.
19 Wahltag: Stechlins und Lorenzens Fahrt nach Rheinsberg; Gespräch über Dubslavs Wahlchancen, über Koseleger und über die Katzlers (Geburt des siebten Kindes). Stimmabgabe in Rheinsberg; Spaziergang Dubslavs mit Molchow, Krangen, Gnewkow, Beetz und Nonne; Gespräch über Gemälde und über Friedrich den Großen; Bootsausflug. Rückkehr zum Wahllokal; Gespräche über den Wahlausgang.
20 Bekanntgabe des Wahlergebnisses: Sieg des sozialdemokratischen Kandidaten; Abendtafel der Konservativen; Tischrede Gundermanns über Fortschritt und Sozialdemokratie, Toast auf Stechlin; nach Tisch Gespräch Kraatz – Peerenboom – Molchow – Thormeyer – Zühlen über „Entsühnung“ und Wiederherstellung der Reinheit durch Blut; Thormeyers Geschichte einer Blutsühne aus Siam; Abfahrt Dubslavs Richtung Stechlin. Auf dem Weg Auflesen des betrunkenen Tuxen; Gespräch über den sozialdemokratischen Kandidaten Torgelow, den Tuxen und seine Freunde gewählt haben.

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In Mission nach England

21 Woldemars Reaktion auf den Wahl-Misserfolg Dubslavs; Gespräch im Barbyschen Hause über Rex und Czako; Abordnung Woldemars nach Ostpreußen. Besuch Rex’ und Czakos bei den Barbys; Ausführungen des Malerprofessors Cujacius. Gespräch Rex – Czako über die Barbys. Kasino der Gardedragoner: Gespräch der Offiziere Wolfshagen – Herbstfelde – Wohlgemuth – Grumbach – Raspe über Woldemars bevorstehende Abordnung nach England sowie über England im Allgemeinen.
22 Besuch Czakos bei Woldemar: Gespräch über Woldemars Abordnung. Besuch Woldemars bei den Barbys: Gespräch über wichtige Sehenswürdigkeiten Englands. Rückkehr Woldemars in seine Wohnung; Empfang eines Briefes von Rex mit Empfehlungsschreiben an Ralph Waddington (Irvingianer).
23 Abreise Woldemars. Dubslavs Empfang eines Briefes von Woldemar mit Anmerkungen zur Fahrt nach England. Besuch Lorenzens bei Dubslav: Gespräch über Woldemars Abordnung und über England. Spaziergang Dubslavs; Gespräch mit der alten Buschen über deren Tochter Karline.
24 Besuch der Baronin Berchtesgaden bei den Barbys; Gespräch über Bilder; Eintreffen von Wrschowitz und Czako; Gespräch über Neuigkeiten vom Hofe; Wrschowitz’ Meinung über Berlin und die Berliner; Woldemars Telegramm an Czako und die Barbys.

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Verlobung – Weihnachtsreise nach Stechlin

25 Woldemars Rückkehr; Besuch bei den Barbys; Gespräch mit Melusine über die Schönheit der Engländerinnen; Eintreffen von Cujacius; Gespräch mit Woldemar über englische Kunst; Cujacius’ Ansichten über die Schönheit der Engländerinnen; Verabschiedung von Cujacius. Gespräch der übrigen über Cujacius; Woldemars Bericht über Waltham-Abbey; Verabschiedung Woldemars; „Verlobung“ mit Armgard.
26 Offizielle Verlobung. Woldemars Korrespondenz mit Stechlin und Wutz; Antwortbrief Dubslavs: Gratulation, jedoch kritische Beurteilung des Verhältnisses zwischen Kleinadel und Hochadel. Weihnachtsabend bei den Barbys (Woldemar, Cujacius, Wrschowitz); Brief Woldemars an Dubslav: Ankündigung seines Besuchs mit Armgard und Melusine; Gespräch Dubslav – Engelke über die Einladung weiterer geeigneter Gäste. Absage Katzlers, Zusage Koselegers und Adelheids; Dubslavs Gedanken über Adelheids Besuch. Ankunft Woldemars, Armgards und Melusines in Gransee, Schlittenfahrt nach Stechlin.
27 Adelheids Verhalten gegenüber den Barbyschen Damen; Gründe für Katzlers Absage; Koselegers verspätetes Eintreffen; Abendessen; Gespräch über England (Ansichten Koselegers und Adelheids); Koselegers Bericht über eine Londoner „Schönheitschirurgin“; Adelheids Ausführungen über Gartenbau; Auflösung der Gesellschaft; im Schlafzimmer Gespräch Armgard – Melusine über das Schloss (Spuk) und über Adelheid.
28 Am nächsten Morgen: Festlegung des Tagesprogramms; Besuch des Aussichtsturms; Zusammentreffen mit Kluckhuhn und Uncke; Gespräch Kluckhuhn – Melusine über seine Kriegserlebnisse; Gespräch Uncke – Dubslav über Politik und „Zweideutiges“. Ankunft am See Stechlin; Dubslavs Erklärungen zum See.
29 Rückkehr vom See; Melusines Besuch bei Lorenzen; Gespräch über Lorenzens ethische Ideale und seine Anschauungen über die Gesellschaft.
30 Auf dem Weg zum Schloss: Gespräch Lorenzen – Melusine über Dubslavs „Museum“; Ankunft im Schloss; Gespräch Melusine – Engelke über Spinnen im Museum; Eintritt Melusines ins Museum; Gespräch über verschiedene Exponate und deren Herkunft. Gespräch Dubslav – Lorenzen über das Halten einer Tischrede; Mittagsmahl; Tischrede Dubslavs (Toast auf Armgard); kurzes Gespräch Melusine – Dubslav über das Museum.
31 Abreise Woldemars und der Damen; Gespräch Dubslav – Adelheid über die Gundermanns, dann über Armgard und vor allem Melusine.

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Hochzeit

32 Ankunft Woldemars und der Barbyschen Damen in Berlin; Gespräch Barby – Armgard – Melusine über Dubslav, Adelheid und Dubslavs Museum. Im Schlafzimmer Gespräch Armgard – Melusine über Adelheid und Dubslav.
33 Planung der Hochzeit (Ort der Trauung). Festvorkehrungen im Hause Schickedanz. Trauung; Gerüchte über die Barbys. Hochzeitsmahl; Gespräch Dubslav – Frommel über Hotels und über Kaiser Wilhelm I. Abfahrt Woldemars und Armgards zur Hochzeitsreise. Gespräch Melusine – Baronin Berchtesgaden über Mitreisende im Zugabteil des Brautpaars. Kurzes Gespräch Rex – Czako über Woldemars Brautwahl.
34 Charakterisierung Dr. Puschs; Einkehr der Herren Pusch, Planta, Cujacius, Wrschowitz und Szilagy in ein Lokal; Gespräch über Literatur sowie über Szilagys literarische und künstlerische Tätigkeit; Streit zwischen Cujacius und Wrschowitz über die Bedeutung der Dänen Melby und Gade.
35 Im Hause Barby: Gespräch Barby – Dubslav über Politik (1870/71er Krieg, Kaiser Wilhelm I., Friedrich der Große, Kaiser Friedrich, Bedeutung des Junkertums) und über das Reisen; Eintreffen Melusines, Ansichten Melusines über die Hochzeitsreise des Brautpaars.

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Sonnenuntergang

36 Dubslavs Rückkehr nach Stechlin; beginnendes Unwohlsein. Untersuchung durch Dr. Sponholz; Verabreichung von Digitalis. Leichte Besserung; Gespräch mit Engelke über alte und neue Wörter. Besuch Baruch Hirschfelds bei Dubslav, um ihm einen neuen Kredit anzubieten; nach Hirschfelds Aufbruch Gespräch Dubslav – Engelke über Hirschfelds Absichten.
37 Erneuter Besuch Dr. Sponholz’; Ankündigung seines Kuraufenthalts in der Schweiz; Dubslavs Beschreibung eines Böcklin-Bildes der Via Mala; Sponholz’ Charakterisierung seines Stellvertreters Moscheles. Abreise von Dr. Sponholz; Koselegers und Ermyntruds Planung eines Vorstoßes gegen den Unglauben und die Laxheit in der Grafschaft, u.a. gegen die Dubslavs. Besuch Koselegers bei Dubslav; Gespräch über Moscheles und Hirschfeld (Juden) sowie über Glaubensfragen (Vernachlässigung der nötigen Ernsthaftigkeit, z.B. bei Krippenstapel). Reflexion Dubslavs über das „Für-was-sterben-Können“; Besuch Ermyntruds bei Dubslav; Gespräch über Glaubensfragen (körperliches und seelisches Wohl); nach Ermyntruds Aufbruch Reflexion Dubslavs über die Absichten der Prinzessin.
38 Besuch von Moscheles bei Dubslav; Moscheles’ Meinung über Torgelow; Abneigung Dubslavs. Bei erneutem Besuch Moscheles’ Verleugnung Dubslavs; Verschlechterung seines Gesundheitszustandes; Gespräch Dubslav – Engelke über die Konsultation der Buschen. Besuch der Buschen bei Dubslav; Verordnung von Kräutertees. Besserung der Gesundheit Dubslavs; Empfang eines Briefes von Melusine mit einem Brief Armgards an Baronin Berchtesgaden als Beilage (Inhalt: Beschreibung der bisher besuchten Orte); Aufleben Dubslavs. Besuch Lorenzens bei Dubslav; Gespräch über Heldentum (Erfinder, Entdecker, besonders Verhalten des Nordpolfahrers Greeley).
39 Weitere Besserung; Besuch Adelheids bei Dubslav zur „Krankenpflege“; Gespräch über die Lebenserwartung der Stechlins, über Bismarck und über die Buschen. In den nächsten Tagen wachsende Verärgerung Dubslavs über die Anwesenheit Adelheids; Aufnahme von Agnes in den Haushalt; Empörung Adelheids; ihre Ansichten über drohenden sittlichen Verfall; Rückkehr nach Wutz.

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Verweile doch – Tod – Begräbnis – Neue Tage

40 Gespräch Agnes – Pritzbur über Agnes’ Erlebnisse in Berlin; Gespräch Dubslav – Engelke über das weitere Verbleiben von Agnes im Hause. Zeitvertreib von Agnes und Elfriede: Anschauen alter Zeitungen. Spiel mit Exponaten aus Dubslavs Museum. Reflexion Dubslavs über seine Einsamkeit. Besuch Krippenstapels bei Dubslav; Geschenk Krippenstapels: Honig (als Heilmittel); kurzes Gespräch über die Heilkraft des Honigs, über Agnes und über Tuchebands neuesten Fund.
41 Gespräch Dubslav – Engelke über die Wirkungskraft des Honigs. Ankündigung des Besuchs Unckes. Gespräch Uncke – Dubslav über die politische Situation (Torgelow, Zufriedenstellung des Volkes usw.). Rasche Verschlechterung des Gesundheitszustandes Dubslavs; Reflexion über die Religiosität Lorenzens; Besuch Lorenzens nach Dubslavs Aufforderung; Gespräch Dubslav – Lorenzen über die Zukunft (Dubslavs Todesahnung, seine Sorge im Hinblick auf das Erstarken liberaler und sozialdemokratischer Kräfte [Ball im Hause Stechlin], Lorenzens Gewissheit einer Rückkehr Woldemars zu konservativer Haltung).
42 Weitere Verschlimmerung der Krankheit; Dubslavs Ablehnung des Honigs. Empfang eines Briefes von Ermyntrud (Ankündigung der Gründung eines „Rettungshauses für verwahrloste Kinder“ wie z.B. Agnes). Gespräch Dubslav – Engelke über erneute Konsultation der Buschen. Reflexion Dubslavs über den Tod. Nach „schlimmer Nacht pflückt Agnes die ersten Frühlingsblumen für Dubslav.
43 Tod Dubslavs; Benachrichtigung der Bekannten. Schriftliche Benachrichtigung der Barbys durch Adelheid; Brief Armgards an Melusine mit Informationen über den weiteren Reiseverlauf; Aufbruch des Grafen und Melusines nach Stechlin. Begräbnisfeier in Stechlin: Beschreibung der Anwesenden; Zug zur Kirche; Lorenzens Ansprache; Bestattung. Gespräch Molchow – Nonne über Bestattungsfeiern in Berlin. Rückkehr der Berliner Gäste ins Schloss.
44 Gespräch Melusine – Adelheid über das Unverheiratetsein Lorenzens; Abreise der Berliner Gäste; Bewunderung der märkischen Landschaft. Gespräch Rex – Czako über Czakos Chancen bei Melusine.
45 Ankunft Woldemars und Armgards in Capri; Erhalt der Todesnachricht; Antreten der Rückreise; Brief Woldemars an Lorenzen (Ankündigung der Rückkehr); Ankunft in Gransee; Abholung durch Krippenstapel; Gespräch über Neuigkeiten aus der Grafschaft; Ankunft in Stechlin; Zusammentreffen mit Lorenzen.
46 Woldemars und Armgards Beziehen einer Wohnung in Berlin; nach einigen Monaten Woldemars Einreichung des Abschiedsgesuchs wegen des geplanten Umzugs nach Stechlin; Anstellung Hedwigs als Kammerjungfer; Vorbereitung der Begrüßungsfeierlichkeiten seitens der Stechliner.

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© 1991 by Michael Schneider • Letzte Änderung: Samstag, 21. Juli 2007